Alle vier Jahre findet mit dem Bundeslager das größte Zeltlager des interkonfessionellen Bund der Pfadfinder*innen e. V. (BdP) statt. Dann kommen rund 5.000 Pfadfinder*innen aus ganz Deutschland auf einem Lagerplatz zusammen und errichten dort für zehn Tage gemeinsam eine große Zeltstadt aus Jurten und Kothen. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Verbandes im Jahr 2026 stand das Bundeslager in diesem Jahr unter dem Motto „juBULAeum – 50 Jahre Abenteuer“. In diesem Zusammenhang ließ sich der Film „Wie geht Natur?!“ sehr gut mit den Inhalten und Werten der Pfadfinderei verbinden. Neben dem gemeinsamen Gedanken des Natur- und Umweltschutzes geht es in beiden Kontexten auch um die Frage, wie wir in Zukunft mit unserer Umwelt leben möchten und wie ein gutes, verantwortungsvolles Zusammenleben gelingen kann. Gleichzeitig greift der Film einen Gedanken auf, der auch für die Pfadfinder*innenarbeit eine wichtige Rolle spielt: Wie können wir gerade in herausfordernden und schwierigen Zeiten Mut fassen, Verantwortung übernehmen und als Gemeinschaft zusammenhalten? Das gemeinsame Erleben, der Austausch und die Frage, wie wir unsere Zukunft gestalten können, passten daher sehr gut zu unserem Bundeslager und zu unserem Jubiläumsmotto.
„Mich hat der Film sehr bewegt. Besonders beeindruckt war ich davon, wie ein einzelner Mensch so viel bewegen kann. Teilweise durch Zufall, teilweise einfach, weil er treue Wegbegleiter hatte. Für mich ist das auch, was ich am meisten mitnehme: Nämlich, dass es wichtig ist, dass Menschen Freunde haben, mit denen man durch dick und dünn gehen kann. Wir lernen das auch hier bei den Pfadfindern. (Murat, 39 Jahre).
Foto: Daniel Lienert






